Zum Inhalt

Grundlegende Beigoma-Regeln und Schiedsrichterwesen

Zusammenfassung

Die Beigoma-Regeln sollten streng genug sein, um Spannung zu erzeugen, und flexibel genug, damit Anfänger trotzdem sinnvolle Versuche bekommen.

Rundenstart:

Die Spieler stehen mit ihren Beigoma, eingewickelt und bereit, um den Spielbereich herum. Ein üblicher Start verwendet einen gemeinsamen Ruf wie kamaete, chitchi-no-chi, dann werfen alle Spieler gleichzeitig.

Für Anfänger-Workshops ist die genaue Wortwahl weniger wichtig als ein klarer gemeinsamer Rhythmus. Jeder sollte verstehen, wann der Wurf stattfindet.

Gängige Gewinnbedingungen:

Riki-Sieg

Der Kreisel, der am längsten auf dem Boden rotiert, gewinnt.

Eine übliche Regel bei knappen Entscheidungen ist die Drei-Sekunden-Regel: Wenn ein Kreisel mindestens drei Sekunden länger dreht als der andere, gewinnt er. Ist der Unterschied kürzer, wird die Runde wiederholt.

Hajiki-Sieg

Ein Spieler gewinnt, indem er den Kreisel eines Gegners vom Spielfeld stößt.

Dies ist normalerweise dynamischer und taktischer als reines "Wer dreht am längsten".

Team-Hajiki-Sieg

In Team-Formaten kann ein stärkeres Ergebnis erzielt werden, wenn ein Team Gegner hinauswirft, während beide Spieler desselben Teams noch auf dem Boden rotieren.

Wiederholungen und Unentschieden:

Eine Wiederholung ist nützlich, wenn die Runde kein sinnvolles Ergebnis liefert. Häufige Fälle:

  • Alle Spieler verfehlen das Spielfeld.
  • Alle Kreisel werden gleichzeitig hinausgeworfen.
  • Die Kreisel berühren sich nicht in einem Regelwerk, das Kontakt erfordert.
  • Ein Riki-Ergebnis ist zu knapp, um es eindeutig zu beurteilen.

Der Spielleiter sollte Wiederholungen schnell ankündigen. Lange Diskussionen verlangsamen das Spiel und verringern die Energie.

Spielfeld-Verfehlt:

Ein verfehltes Spielfeld bedeutet, dass das Beigoma nicht auf dem Spielfeld landet. Nach strengen Regeln kann dies sofort als Verlust gewertet werden oder dem Gegner Punkte geben.

Für anfängerfreundliche Turnierregeln erlaubt Tokyo Beigoma laut Beschreibung mehr Flexibilität: Zum Beispiel wird ein verfehltes Spielfeld erst nach zwei aufeinanderfolgenden Fehlversuchen als Verlust gewertet. So verlieren Anfänger nicht, ohne überhaupt gespielt zu haben.

Schiedsrichterprinzipien:

  • Nennen Sie die lokale Regel, bevor das Spiel beginnt.
  • Verwenden Sie die gleiche Regel für die gesamte Runde oder das gesamte Turnier.
  • Befolgen Sie in unklaren Situationen die Entscheidung des Schiedsrichters oder Organisators.
  • Bevorzugen Sie bei Anfängergruppen klaren Spielfluss gegenüber perfekter Präzision.
  • Definieren Sie bei ernsthaften Wettkämpfen Spielfeld-Verfehlt, Wiederholungen, Kontakt und knappe Riki-Entscheidungen im Voraus.

Workshop-Hinweise:

Eine gute Standardeinstellung für gemischte Gruppen ist:

  • Nur normale Kreisel.
  • Wiederholung, wenn alle verfehlen.
  • Anfänger-Kulanz für den ersten verfehlten Spielfeldwurf.
  • Riki und Hajiki zählen beide.
  • Die Entscheidung des Schiedsrichters ist nach der Bekanntgabe endgültig.

Quelle:

Basierend auf der Terminologie, den Turnierregeln und den Richtlinien für Punktspiele von Tokyo Beigoma.