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Einhorn-Gladiatoren

Kurzbeschreibung

Eine Variante des klassischen Gladiatorenspiels, bei der die Spieler jonglieren, während sie einen Kendama oder ein hornartiges Requisit auf der Stirn tragen.

Gruppengröße: 3 bis 30 Spieler
Schwierigkeitsgrad: schwer
Material: Drei Keulen oder ein anderes Gladiatoren-Requisit pro Spieler, plus ein Kendama oder ein sicherer, weicher Horn-Ersatz
Dauer: ca. 5-10 Minuten

Spielbeschreibung

Einhorn-Gladiatoren ist am besten als eine Abwandlung des klassischen Gladiatorenspiels zu verstehen. Das Grundspiel bleibt das normale Gladiatoren-Format: Die Spieler jonglieren weiter, normalerweise mit drei Keulen, und versuchen dabei, die anderen Spieler dazu zu bringen, ihr Muster fallen zu lassen oder zu verlieren. Der letzte Spieler, der noch jongliert, gewinnt.

Die Einhorn-Variante besteht darin, dass jeder Spieler zusätzlich ein Kendama oder ein ähnliches hornförmiges Requisit auf der Stirn trägt, wobei die Spitze oder das Horn nach vorne zeigt. Dies verändert das Spiel, da die Spieler ihre Köpfe leicht nach hinten neigen müssen, was die Sicht einschränkt und die normalen Bewegungen im Gladiatorenspiel erheblich erschwert.

Ein Spieler scheidet aus, wenn er etwas fallen lässt, einsammelt, mit dem Jonglieren aufhört, das Horn verliert, das Horn während des aktiven Spiels verstellt, die Arena verlässt oder unsicheren Körperkontakt herstellt. Das Horn sollte als Handicap und Sichtbehinderung behandelt werden, nicht als Waffe. Die Spieler sollten weiterhin auf Jongliermuster zielen, nicht auf Körper oder Gesichter.

Variationen

  • Verwenden Sie weiche Schaumstoffhörner anstelle echter Kendama-Spitzen für öffentliche Workshops.
  • Spielen Sie mit Bällen oder Blumenstäben, wenn Keulen das Spiel zu gefährlich machen.
  • Verwenden Sie das Einhorn-Horn nur für Finalisten oder sehr starke Spieler als Handicap.
  • Fügen Sie eine Regel ohne Körperkontakt hinzu, bei der Spieler nur Requisiten und Muster angreifen dürfen.

Sicherheitshinweise

Eine harte, nach vorne gerichtete Spitze auf der Stirn ist riskant, besonders in einem sich bewegenden Gladiatorenspiel. Für öffentliche oder gemischte Gruppen verwenden Sie weiche Ersatzhörner und verbieten Sie Kopfstöße, Rammstöße, Angriffe auf Gesichtshöhe und absichtlichen Hornkontakt. Das Horn soll das Spiel alberner und schwieriger machen, nicht gefährlicher.

Quelle

JugglingWorld - Juggling Games, Abschnitt: Gladiators.

Die JugglingWorld-Quelle beschreibt ein Spiel vom BJC 2011 in Huddersfield, bei dem ein Kendama wie ein Einhorn-Horn getragen wird. Es werden nicht die vollständigen Grundregeln erläutert, aber im Kontext gehört dies höchstwahrscheinlich zur klassischen Gladiatorenfamilie und ist kein eigenständiges Duell nur mit Hörnern.